Denizli-Seilbahn und die Bağbaşı-Hochebene
Die Strecke führt von der Stadt auf die etwa 1.400 Meter hoch gelegene Hochebene; sie ist seit 2015 in Betrieb und bietet den schnellsten Landschaftswechsel der Stadt.
Die erste Siedlung Denizlis aus der Seldschukenzeit; heute ein Basar, in dem Goldschmied, Kupferschmied und Schmied Seite an Seite arbeiten.
Die erste Siedlung Denizlis aus der Zeit der anatolischen Seldschuken ist das heutige Kaleiçi und seine Umgebung; man geht davon aus, dass die Besiedlung hier im 11. Jahrhundert begann. Wie der Name schon sagt, war das Gebiet von einer Burg umgeben: Bekannt ist eine Befestigungsanlage aus innerer und äußerer Burg.
Von den Mauern ist bis heute nur sehr wenig stehen geblieben. Besuchen Sie Kaleiçi nicht in der Erwartung von Burgruinen — was hier bewahrt wird, ist nicht ein Bauwerk, sondern die Siedlung selbst: ein Handelsplatz, der seit achthundert Jahren an derselben Stelle besteht.
Das Gebiet wurde nacheinander von den Seldschuken, dem Beylik von Ladik, den Germiyaniden, den İnançoğulları und im Osmanischen Reich genutzt. Das Zentrum der Stadt hat sich in dieser ganzen Zeit nicht verlagert.
Im Basar bestehen Handwerke wie Goldschmiedekunst, Kupferschmiedearbeit und Schmiedehandwerk noch immer mitsamt ihrer Produktion fort — ein Teil der Ware im Schaufenster wird in derselben Gasse hergestellt. Unter den Händlern zeigen sich Spuren der Achi-Zunfttradition in der Art des Handels und in den nachbarschaftlichen Beziehungen.
Die Großstadtgemeinde Denizli bewirbt den Basar als "800 Jahre alten historischen Basar" und führt ihre Erneuerungsarbeiten in diesem Rahmen durch.
Für den Besuch braucht es keine besondere Planung: Der Basar liegt mitten in der Stadt und dient dem täglichen Einkauf. Da er kein touristischer Basar ist, sind auch die Preise entsprechend.
Dass der Basar nicht touristisch ist, ist ein Vorteil für den Besucher: Das meiste, was hier verkauft wird, deckt den eigenen Bedarf der Stadtbewohner, und die Preise richten sich danach. Wer ein Mitbringsel sucht, kauft aus denselben Regalen ein, findet aber keinen eigens für ihn eingerichteten Bereich.