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Pamukkale

Die versunkenen Säulen

Marmorsäulenfragmente vom Erdbeben des 7. Jahrhunderts n. Chr., die auf dem Grund des Antiken Bades liegen — das meistfotografierte Detail des Beckens.

Was Sie sehen

Unter dem klaren Wasser des Beckens fallen große Marmorsäulenfragmente und Kapitelle auf, die in unterschiedlichen Winkeln liegen. Sie gehörten zu einem Bauwerk aus römischer Zeit, das sich unmittelbar am Rand des Beckens erhob; die Grabungsforschung schreibt diese Säulen einem Portikus (einer Säulengalerie) zu, der mit dem Apollon-Heiligtum in Verbindung stand.

Ein starkes Erdbeben, das die Region im 7. Jahrhundert n. Chr. traf, brachte die tragenden Säulen des Bauwerks zum Einsturz und ließ sie direkt auf die Quelle stürzen, in die heutige Beckenmulde. Seit jenem Tag liegen die Säulen nahezu unbewegt unter Wasser.

Warum sie so gut erhalten sind

Der stetige Fluss des Thermalwassers und seine mineralreiche Zusammensetzung haben die Säulen weitgehend vor zersetzenden äußeren Einflüssen geschützt. Dass sie unter Wasser liegen, hat zudem verhindert, dass sie fortgeschafft oder geplündert wurden.

Heute schwimmen Besucher zwischen diesen Säulenfragmenten hindurch und erleben ein Bad inmitten der Trümmer eines antiken Bauwerks — eine weltweit seltene Kombination: die Durchdringung eines aktiven Thermalbads mit einer archäologischen Stätte.

Angaben zu Badegebühr, Schließfächern und Saison finden Sie im Besuchsabschnitt der übergeordneten Seite Antikes Kleopatra-Bad.