Das antike Theater von Hierapolis
An den Hang gelehnt und mit Platz für rund 12.000 Zuschauer, ist dieses römische Theater mit seinem monumentalen Bühnengebäude und seinen Marmorreliefs das am besten erhaltene Bauwerk der antiken Stadt.
Ein im Innern eines römischen Bads gelegenes Museum inmitten der Ausgrabungsstätte; es zeigt gemeinsam die Sarkophage und Statuen aus den fünf antiken Städten des Tals.
Das Museum ist kein eigenständiges Gebäude: Es wurde in den erhaltenen Teilen des großen römischen Bads von Hierapolis eingerichtet. Das Bauwerk wurde in den 1970er Jahren instand gesetzt und nach Abschluss der Arbeiten am 1. Februar 1984 als Museum eröffnet.
Das macht den Besuch zu etwas Besonderem: Auch der Raum, der die Exponate beherbergt, ist selbst ein Exponat. Der Maßstab der gewölbten Säle erleichtert es, sich den einstigen Zustand der draußen besichtigten Ruine vorzustellen.
Das Bad war eines der größten Bauwerke der Stadt und liegt im südlichen Teil der Ausgrabungsstätte, unmittelbar oberhalb der Travertinterrassen. Ein Teil der erhaltenen gewölbten Abschnitte wurde zum Museum umgebaut, ein anderer Teil blieb im Freien — zwischen beiden zu gehen, vermittelt die ursprüngliche Größe des Bauwerks.
Die Sammlung besteht nicht aus den Funden nur einer einzigen Ausgrabungsstätte. Neben Hierapolis sind hier Werke aus Laodikeia, Kolossai, Tripolis und Attuda sowie Stücke aus verschiedenen Punkten des Lykos-(Çürüksu-)Tals versammelt.
Für alle, die das Tal bereisen, macht das dieses Museum zu einem Sammelpunkt: Ein Teil der Statuen und Reliefs, die man in Laodikeia oder im nahe Buldan gelegenen Tripolis vor Ort nicht sieht, befindet sich in diesen Sälen.
Das Museum besteht aus drei geschlossenen Sälen und einem Freiluft-Ausstellungsbereich: dem Saal der Sarkophage und Statuen, dem Saal der Funde aus dem antiken Theater und dem Saal der Kleinfunde.
Die bekanntesten Stücke im Sarkophag-Bereich sind der Girlandensarkophag und der Säulensarkophag; unter den Statuen befindet sich eine Figur des Attis. Unter den Reliefs sind jene, die Gladiatorenkämpfe und Stierkämpfe zeigen, die anschaulichsten Zeugnisse des Schauspielwesens der Stadt.
Der Saal der Funde aus dem antiken Theater beherbergt die vom Bühnengebäude des draußen besichtigten Theaters abgenommenen Reliefs — nach dem Rundgang durch das Theater hier vorbeizuschauen, ergänzt den Schmuck, den man dort an Ort und Stelle nicht mehr sehen kann.
Im Freiluft-Ausstellungsbereich außerhalb der geschlossenen Säle sind Säulenkapitelle, beschriftete Blöcke und größere architektonische Fragmente aufgereiht. Das ist der Bereich, den die meisten Besucher rasch durchqueren, dabei sind die Inschriften die unmittelbarste Quelle für das Alltagsleben der Stadt.
Bei der Besichtigungsreihenfolge ist es sinnvoll, das Museum an das Ende der Ausgrabungsstätte zu stellen: Nachdem man das Theater, die Nekropole und die Straßen gesehen hat, finden die Stücke hier ihren Platz. Auch das Umgekehrte ist möglich, doch dann fällt es schwerer, sich die Lücken im Gelände vorzustellen.
Preise und Öffnungszeiten können sich ändern — bitte vor dem Besuch prüfen. Zuletzt geprüft: 2026-08
An den Hang gelehnt und mit Platz für rund 12.000 Zuschauer, ist dieses römische Theater mit seinem monumentalen Bühnengebäude und seinen Marmorreliefs das am besten erhaltene Bauwerk der antiken Stadt.
Der achteckige Bau am Ende des Weges, der von der Hauptachse der Ausgrabungsstätte abzweigt und auf den Hügel führt; die Grabungen von 2011 legten hier eine dreischiffige Kirche frei und in ihr ein weit älteres Grab.
Einer der größten antiken Friedhöfe Anatoliens; Tumuli, Sarkophage und Grabmonumente, die sich kilometerweit entlang der Ränder der Stadtstraßen erstrecken.
Eine antike Kultstätte, berühmt für das giftige Kohlendioxidgas, das aus dem Boden aufsteigt; in der Antike galt sie als Tor des Unterweltgottes Pluto.